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Das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete (ALPARC) ist für den Schweizerischen Nationalpark ein sehr wichtiger Partner auf internationaler Ebene. ALPARC ermöglicht den Austausch zwischen den Schutzgebieten, die Nutzung von Synergien und die Realisierung von gemeinsamen Projekten. Aktuellstes Beispiel ist die gemeinsame Multivision. Durch solche Aktivitäten ist in den letzten Jahren eine neue Identität und ein Wir-Gefühl der alpinen Schutzgebiete entstanden, das früher kaum vorstellbar gewesen wäre. Neben den institutionellen Kontakten sind es vor allem auch die zahlreichen persönlichen Kontakte und Erlebnisse, die eine treue Gemeinschaft geschmiedet haben. Unvergesslich für uns ist die Generalversammlung 2010 in Zernez oder die schönen Kontakte im Zusammenhang mit dem Trofeo Danilo Re.
All dies ist weitestgehend ein Resultat des Engagements von ALPARC und seiner Partner.
Naturschutz und Sensibilisierungsarbeit braucht Anstrengungen auf ganz verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen räumlichen Dimensionen. Alpenweites Denken geht über die Grenzen der Länder und der Schutzgebiete hinaus. Es braucht diese Ebene der Zusammenarbeit, um das aussergewöhnliche alpine Ökosystem in seiner Gesamtheit zu erhalten und die Bedeutung der Alpen als Lebensraum den Menschen bewusst zu machen. Gemeinsam können wir das viel besser, als wenn jeder nur auf „sein“ Schutzgebiet fokussiert.
Seit 17 Jahren sind wir mit ALPARC in intensivem Austausch und wir sind beeindruckt vom Leistungsausweis und auch vom Durchhaltewillen. Es ist nicht einfach, alpenweite Konzepte zu entwickeln und auch umzusetzen. Unterschiede in Sprache, Mentalität und Prioritäten erleichtern machen die Arbeit anspruchsvoll. Umso wichtiger ist das Engagement von ALPARC. Das Netzwerk verdient es, seine Aufgabe auch in Zukunft mit einer soliden organisatorischen Basis leisten zu können und auf Kontinuität setzen zu dürfen.