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Alpine protected areas. Together for the Alps AlpConv

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Eine Konferenz für konkrete Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel

Date :
24/11/2009
Schlüsselwörter :
Artenvielfalt   Klimawandel   Ökologische Netzwerke
 

Die internationale Konferenz „Ökologischer Verbund in den Alpen – eine Antwort auf den Klimawandel zum Schutz der Biodiversität?" fand vom 15. bis 16. Oktober 2009 in Berchtesgaden/D statt.

Die vom Nationalpark Berchtesgaden und dem Netzwerk Alpiner Schutzgebiete organisierte Veranstaltung vereinte 110 alpine Schutzgebietsverwalter, internationale Forscher, Forschungsinstitute, Universitäten etc.

Am ersten Tag stellten 25 Spezialisten die Fortschritte der alpinen Projekte zur Errichtung ökologischer Netzwerke vor, die als Lösung zur Anpassung an den Klimawandel gelten und die Artenvielfalt erhalten sollen.

Zu Beginn wurde in Erdentwicklungs-Szenarien die Betonung auf das Verhältnis zwischen Artenvielfalt und Klima gelegt, um diesen vollkommen neuen Wandlungsprozess und seine Auswirkungen besser einschätzen zu können. Wie von einem der Referenten, Herrn Schweiger, dargestellt wurde, ist eine der sensiblen Fragen in diesem Zusammenhang die Möglichkeit für den Menschen, in nachhaltiger Weise mit den vom Ökosystem gelieferten Diensten umgehen zu können. So konnte der Einfluss des Klimawandels auf die Funktionsweise des Ökosystems ebenso deutlich gemacht werden wie seine Auswirkungen auf die Interaktion und Neuverteilung der Arten.

Vom Referenten Herrn Bollmann wurde aufgezeigt, dass heute zwar der Klimawandel und sein Einfluss auf die Artenverteilung auf kontinentaler Ebene eine Priorität wissenschaftlicher Forschung darstellt, die Mechanismen der Beeinflussung der Populationen auf regionaler Ebene und in Bezug auf die Habitate hingegen wenig studiert werden. In Zentraleuropa sind vier Arten von Hühnervögeln (Bonasa bonasia, Lagopus mutus, Tetrao tetrix, Tetrao urogallus), die sich in einem ökologischen Gradienten befinden, der von halb-offenen Kulturlandschaften bis zur alpinen Tundra reicht, besonders geeignet, um den Klimawandel und seinen direkten und indirekten Einfluss auf den Erhalt der Biodiversität zu untersuchen.

Im zweiten Teil wurden laufende Projekte wie ECONNECT , die Plattform „Ökologischer Verbund“ der Alpenkonvention und das Ökologische Kontinuum-Projekt als konkrete Beispiele der Implementierung ökologischer Netzwerke im Alpenraum vorgestellt.

Im dritten und letzten Modul wurden die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Alpen und Karpaten behandelt, mit der Perspektive der Schaffung eines internationalen Korridors für die Migration der Arten.

Die Schlussfolgerungen dieses ersten Tages zog Philippe Lheureux, stellvertretender Direktor des Nationalparks Vanoise. Sie können sie im Programm downloaden.

Am letzten Tag, dem 16. Oktober, wurde eine Exkursion in den Nationalpark Berchtesgaden ebenso organisiert wie eine Arbeitsgruppe, die sich im Rahmen der Schutzgebietsverwaltung mit der regionalen Empfindlichkeit der Wasserressourcen und der Ökosysteme angesichts des Klimawandels befasste. In Begleitung des wissenschaftlichen Verantwortlichen des einladenden Parks wurden klimatische Szenarien und ihr Einfluss auf die Wasserressourcen und die Empfindlichkeit der Schutzgebiete vorgestellt.

Im „interaktiven“ Programm der Konferenz (siehe unten) finden sich die Vorträge der verschiedenen Referenten ebenso wie eine kurze Zusammenfassung ihrer Beiträge.

 

TAG 1 - 15.10.2009

EINLEITUNG

Klimawandel und Biodiversität

Marie-Antoinette MELIERES,
Joseph Fourier Universität in Grenoble (F)

Oliver SCHWEIGER,
Helmholtz Zentrum fûr Umweltforschung UFZ (D)

MELIERES:
PPT -Content

SCHWEIGER:
PPT - Content

1. Modul: Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität und Konsequenzen für die Migration von Arten

Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf Rauhfußhühner in den Alpen

Kurt BOLLMANN, Roland F. GRAF

Eidg. Forschungsanstalt WSL (CH)

BOLLMANN
Content

Phänologische Beobachtungen zur Erfassung des Klimawandels in den Alpen: Phenoclim und PhenoAlp

Yann TRACOL
Alpines Ökosysteme Forschungszentrum (CREA)(F)

TRACOL
PPT
Content

2. Modul: Anpassungsstrategien für die Alpen – der transalpine ökologische Verbund

Ein ökologisches Netzwerk für die Alpen und die Plattform „Ökologischer Verbund“ der Alpenkonvention”

Marie-Odile GUTH
Ministerium für Ökologie, Energie, Nachhaltige Entwicklung und das Meer (MEEDDM) (F)

GUTH
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Content

Spezielle Projekte (ECONNECT und Kontinuum-Projekt)

Delphine MAURICE
TFPA/PSAC (F)
Aurelia ULLRICH
Internationale Alpenschutzkommission
(CIPRA International) (FL)

MAURICE
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Content

ULLRICH
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Content

Instrumente für die Realisierung eines Ökologischen Netzwerks

Yann KOHLER
TFPA/PSAC (F)

KOHLER
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Content

3. Modul: Die Rolle der Schutzgebiete – Management und Networking in den Alpen

Einführung und Moderation

Stefan KREFT
Fachhochschule Eberswalde (D)

KREFT
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Content

Beiträge zu einem ökologischen Netzwerk: Maßnahmen und Herausforderungen in den ECONNECT Pilotregionen

Michaela KÜNZL, NP Berchtesgaden (D)

Ferdinand LAINER, NP Hohe Tauern (A)

KUNZL-LAINER
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Content

Beteiligung von Interessensvertretern: Steigerung des öffentlichen Bewusstseins und Simulation von zukünftigen Szenarios der Konnektivität in den Alpen

Daniela OBERLECHNER, NPTyrol du Sud (I)
Lisbeth ZECHNER, NP Gesäuse (A)
Angelika ABDERHALDEN, NP Swiss (CH)

O_Z_A
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Content

Klimawandel und Naturschutz: Einen Schritt weiter denken!
Das CIPRA-Projekt cc.alps

Mateja PIRC
Internationale Alpenschutzkommission
(CIPRA International) (FL)

PIRC
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Content

4. Modul: Europäische Zusammenarbeit – eine Vision für die Zukunft: hin zu einem Pyrenäen-Alpen-Karpaten-Korridor?

Die Vision eines Alpen-Karpaten-Pyrenäen-Korridors

Jan KADLECIK, Netzwerk der Schutzgebiete der Karpaten (CNPA) (SK)

KADLECIK
PPT
Content

Abschlussdiskussion und Schlussfolgerungen der Konferenz

Moderation

Philippe LHEUREUX, NP Vanoise (F)

LHEUREUX
Conclusion

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