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Die Auswirkungen des Klimawandels sind heute auch im Bereich der Schutzgebiete sichtbar, und das Phänomen ist im Vergleich zu anderen europäischen Regionen in den Alpen beschleunigt. Über die isolierte Erhaltung der Lebensräume hinaus, die allein nicht das Weiterbestehen der Biodiversität garantieren kann, müssen die Schutzgebiete die Rolle einer Vorzeigeregion annehmen: durch geeignete Maßnahmen in der Schutzgebietsverwaltung, Promotion der sanften Mobilität sowie der ökologischen Bauweise, allem voran aber durch einen Beitrag zur Schaffung eines wirklichen ökologischen Netzwerks. Dieses Netzwerk wird es ermöglichen, von einem statischen zu einem dynamischen Naturschutz überzugehen, der auf einem ökologischen Kontinuum basiert und die Migration der Arten erleichtert. Die Konferenz, die am 15. und 16. Oktober 2009 im Nationalpark Berchtesgaden (Deutschland) stattfinden wird, behandelt die Bedeutsamkeit der Schaffung dieses ökologischen Netzwerks in den Alpen, als eine der Antworten zur Anpassung an den Klimawandel. Ohne Konnektivität wird es gewiss keine dauerhafte Erhaltung der Biodiversität geben. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie die Einflüsse des Klimawandels auf die Biodiversität und vor allem auf die Migration der Arten, die Schaffung eines ökologischen transalpinen Netzwerks, die Rolle der Schutzgebiete und die Ausweitung dieses Netzwerks auf einen ökologischen Pyrenäen-Alpen-Karpaten-Korridor. |