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Donnerstag, 26 Januar 2017 01:00

Danilo RE 2017 & ALPARC Generalversammlung

Die 22. Auflage des „Memorials Danilo Re“ in Admont im Nationalpark Gesäuse vom 26. bis zum 29. Januar 2017 stattfindet.
Wie üblich wird auch die ALPARC Generalversammlung im Rahmen dieser Veranstaltung am 27. Januar stattfinden.logoDaniloReBleu

Stellen Sie schon jetzt Ihr Team zusammen und beginnen Sie die Vorbereitung! Wir sehen uns in Admont im Januar 2017 für eine neue Auflage der Trophäe der Alpinen Schutzgebiete.

 

For further information & registration : http://www.alparc.org/danilore/index.php/de/

Donnerstag, 13 Oktober 2016 15:40

Alpine Nature 2030 - publication

Creating [ecological] connectivity for generations to come

 

The book Page Titre Nature2030"Alpine Nature 2030 - Creating [ecological] connectivity for generations to come" is published by the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and  Nuclear Safety (BMUB). 
 
The Federal Ministry for the Environment considers the creation of an ecological network in Europe to be crucial for achieving a global network of protected areas as envisaged in the Convention on Biological Diversity (CBD). In this context, the spatial connectivity of protected areas and transboundary protected areas plays an important role in the implementation of the Alpine Convention. Article 12 of the Nature Protection and Landscape Conservation Protocol of the Alpine Convention envisages the creation of an ecological network.

The publication has been published in partnership with ALPARC, the University of Veterinary Medicine of Vienna and Blue! .

 

This publication is available as e-paper .

Open the publication as e-paper

You can order the publication at : http://www.bmub.bund.de/en/service/publications/downloads/details/artikel/alpine-nature-2030/

 

 

"Life needs connectivity- Three love stories" - 3 video clips


Frise 3 animaux


Ecological connectivity is needed on land, under water and in the air to safeguard biodiversity for future generations.

The three video clips "Life needs connectivity.Three love stories" are made by the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation,  Building and  Nuclear Safety (Germany ) in partnership with ALPARC, University of Veterinary Medicine of Vienna and Blue! in the frame of the work of the publication " Alpine Nature 2030 - Creating [ecological] connectivity for generations to come " . 

Video produced by MischiefVisit. 

Visit our Youtube page and have a look at these 3 video clips!

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Freigegeben in Mitherausgeber

Erfahrungsbericht vom internationalen Workshop „Wildlife and winter sport activities“
3. und 4. März 2016, Lescheraines (Regionaler Naturpark Massif des Bauges, FR). Eine gemeinsame Veranstaltung vom Regionalen Naturpark Massif des Bauges, Asters und Alparc.

Im gesamten Alpenraum haben sich Wintersportaktivitäten wie Skitouren, Freeriden und Winterwandern mit Schneeschuhen in den letzten Jahren immer mehr verbreitet. Diese Freizeit- und Sportaktivitäten nehmen eine bedeutende Rolle in unseren Gesellschaften und in den Alpen ein.

Obwohl diese Aktivitäten großen Erholungswert für den Menschen besitzen, haben sie auch starke negative Auswirkungen auf die alpine Fauna. Tierarten, wie alpine Hühnervögel, Gemse, Steinbock oder Schneehase, werden oft ungewollt in ihrer Ruhe gestört. Diese negativen Auswirkungen sind von zahlreichen wissenschaftlichen Studien eindeutig belegt (siehe Präsentationen vom Freitag, 4. März). Wie können Wintersportaktivitäten und Schutz der alpinen Fauna miteinander vereinbart werden? Wie kann man Wintersportler sensibilisieren? Ist eine Koexistenz überhaupt möglich und unter welchen Bedingungen?

Vielfältige Maßnahmen im gesamten Alpenraum

Verschiedene Initiativen werden zurzeit im gesamten Alpenbogen von der nationalen bis zur lokalen Ebene in Form von Studien, Monitoring- und Managementmaßnahmen sowie Sensibilisierungskampagnen für Sportler und Erholungssuchende durchgeführt. Akteure aus den verschiedensten Bereichen sind sich heute der Tragweite dieser Problematik bewusst und sehen deshalb die Notwendigkeit, vorbeugende Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen zu treffen.

Eine Auswahl an aktuellen Studien und Initiativen wurde im Rahmen des internationalen Workshops „Wildlife and winter sport activities“ vorgestellt und diskutiert. Dieser Workshop war der erste dieser Art und erfreute sich eines regen Zulaufs von TeilnehmerInnen (ca. 50) aus sechs Alpenländern und aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen in Regierungen, Alpenvereinen, Wissenschaft, Umweltorganisationen und natürlich Schutzgebieten. Im Rahmen der Veranstaltung konnten die Teilnehmer ihre teilweise sehr kreativen Initiativen vorstellen, über gute Beispiele diskutieren und Wissen, Erfahrungen und Ideen austauschen.

Einerseits werden Initiativen in Form von groß angelegten Sensibilisierungskampagnen lanciert, wie die seit mehr als 10 Jahren von der vorarlbergischen Landesregierung (AT) durchgeführte Kampagne „Respektiere deine Grenzen“ oder die Übernahme dieser Kampagne in der Schweiz auf nationaler Ebene mit Unterstützung des Schweizer Alpen-Clubs und des Bundesamts für Umwelt BAFU. Maßgeblich für beide Aktionen ist der erklärte politischer Wille, diesen Ansatz mit substantiellen finanziellen Mitteln zu unterstützen. Wie es Herbert Erhart vom Land Vorarlberg erklärt: „Wir haben beschlossen zu sagen: Ja, unsere Natur ist uns diesen Aufwand Wert.“

Andererseits werden vielfältige Initiativen von alpinen Schutzgebieten auf ihrem Territorium unter Einbeziehung verschiedener lokaler Akteure durchgeführt, wie zum Beispiel im Nationalpark Gesäuse (Steiermark, AT), im Nationalpark Triglav (SI), im Naturpark Mont Avic (IT), im grenzübergreifenden Naturpark Nagelfluhkette (Bayern/Vorarlberg, DE/AT) oder im Regionalen Naturpark Massif des Bauges (FR): Besucherlenkungsmaßnahmen durch Ausweisung und Markierung von Ruhezonen werden zumeist durch Aufklärungsaktionen für verschiedene Sportlergruppen ergänzt (siehe Präsentationen vom Donnerstag, 3. März). Der Workshop hat gezeigt, dass die Schutzgebiete eine Schlüsselrolle in der Entwicklung solcher Initiativen in den Alpen einnehmen, da sie gleichzeitig Vermittler zwischen lokalen Akteuren und Pilotgebiete für innovative, über die Grenzen der Schutzgebiete hinaus wirkende Maßnahmen sind.

Im Rahmen einer Exkursion konnten die Teilnehmer eine vom Regionalen Naturpark Massif des Bauges auf lokaler Ebene durchgeführte Maßnahme besichtigen: die Ausweisung einer Schutzzone für das winterliche Rückzugsgebiet des Birkhuhns am Col de Chérel.

Ein erklärter Wille: Entwicklung eines gemeinsamen Ansatzes auf Alpenebene

Im Rahmen des Workshops wurde festgestellt, dass zurzeit die Ansätze und Initiativen im gesamten Alpenbogen weit gestreut und sehr heterogen sind. Manche Gebiete sind weiter als andere, was die Bandbreite der Maßnahmen betrifft: Monitoring, Besucherlenkung, Sensibilisierung. So sind z.B. in Italien Kampagnen zur Aufklärung und andere Maßnahmen noch wenig präsent. Die Problematik betrifft jedoch den gesamten Alpenraum gleichermaßen.

Im Laufe der Diskussionen haben die Teilnehmer ein zentrales Bedürfnis identifiziert: die Notwendigkeit eines Austauschs von Erfahrungen und guten Beispielen und der Entwicklung eines gemeinsamen Ansatzes auf alpenweiter Ebene, der vom Monitoring über die Besucherlenkung bis hin zur gemeinsamen Kommunikation reicht und es ermöglicht, die verschiedenen Akteure und Interessensgruppen zu mobilisieren. Ein solches Projekt würde dieser Problematik eine größere Sichtbarkeit verleihen, die Wirkung der Sensibilisierungsmaßnahmen erhöhen und eine bessere Managementqualität  im gesamten Alpenraum gewährleisten. Ein  gemeinsamer Ansatz würde außerdem zu mehr Kohärenz und Zusammenhalt in den Alpen beitragen.

Ein erster Schritt in diese Richtung konnte im Rahmen des Workshops gemacht werden: einige Teilnehmer haben sich bereit erklärt, eine Alparc-Arbeitsgruppe zu dieser Thematik zu bilden, um sich auf internationaler Ebene zu vernetzen, Ideen zu vertiefen und ein gemeinsames Projekt zu entwickeln.

Dank

Ein großer Dank gebührt allen TeilnehmerInnen für ihr Kommen und für den fruchtbaren und regen Austausch! Vielen Dank auch an die Teams vom Regionalen Naturpark Massif des Bauges und von Asters für die Organisation und insbesondere an den Naturpark Massif des Bauges für seine Gastfreundschaft.

Teilnehmende alpine Schutzgebiete

Nationalpark Gesäuse (Steiermark, AT), Nationalpark Triglav (SI), Naturpark Mont Avic (IT), grenzübergreifender Naturpark Nagelfluhkette (Bayern/Vorarlberg, DE/AT), Regionaler Naturpark Massif des Bauges (FR), Conservatoire des espaces naturels de Haute-Savoie Asters (FR).

 Um den vollständigen Bericht über den Workshop zu lesen (auf Englisch), siehe unten:

This section includes the part 2/2 of the Powerpoint presentations shown during the Workshop Wildlife and winter sport activities " Your space of freedom - my living space" that  took place the 3rd and 4th of March 2016 in Lescheraines, Massif des Bauges Regional Nature Park (France)

This section includes the part 1/2 of the Powerpoint presentations shown during the Workshop Wildlife and winter sport activities " Your space of freedom - my living space" that  took place the 3rd and 4th of March 2016 in Lescheraines, Massif des Bauges Regional Nature Park (France)

En octobre dernier, un vautour fauve (Gyps fulvus), espèce protégée, était découvert criblé de plombs, à Bonneval-sur-Arc.
Le Parc national de la Vanoise vient d'ouvrir une procédure judiciaire contre X.

Voir le communiqué de presse complet ci-joint pour en savoir plus.

 


This section includes all the PowerPoint presentations shown during the Workshop « Monitoring biodiversity transformation to document climate change impacts in alpine protected areas”, that  took place from 10th to 11th of September 2014 at Ceresole Reale, Gran Paradiso National Park (IT).


Please note that the presentation of Sonja Wipf is not online. If you are interested in the presentation, please contact directly the author at : sonja.wipf (at) slf.ch

Der Fall der Bärin Daniza hat erneut die Debatte über das Zusammenleben von Menschen und  großen Beutegreifern in Italien, aber auch in anderen Alpenländern angefacht.
In diesem Sommer gelangte die Bärin Daniza zu trauriger Berühmtheit, nachdem sie einen Mann verletzt hatte, der ihre Jungen im Wald von Pinzolo, Trentino (IT) beobachtet hatte. Aufgrund dieses Vorfalls hat die Provinz Trentino beschlossen, sie einfangen zu lassen, um die öffentliche Sicherheit zu gewähren. Am 10. September verstarb die Bärin infolge der Wirkungen der Betäubungsmittel die ihr verabreicht wurden, um sie einfangen zu können. Daniza, 19 Jahre alt, wurde im Jahre 2000 in den trentiner Bergen ausgewildert, im Rahmen des von der europäischen Union finanzierten Projekts „Life Ursus". Seitdem hat sie 17 Bärenjungen zur Welt gebracht. Zwischen 40 und  49 Braunbären, eine Art, die in Italien einen „besonderen Schutz“  genießt, leben in den Bergen zwischen Trentino und seiner Umgebung. Dies zeigt den Erfolg des Projekts aus biologischer Sicht.

Ein Zusammenleben zwischen Menschen und großen Beutegreifern mit ständigen Konflikten

Den ganzen Sommer über war das Schicksal der Bärin sowohl in der Presse wie auch in der Öffentlichkeit und bei Interessensvertretergruppen Gegenstand einer kontroversen Debatte. Eine Mobilisierung, wie man sie noch nicht gesehen hatte fand insbesondere in den sozialen Netzwerken Italiens zugunsten der Bärin statt (Io sto con Daniza – „ich bin bei Daniza“ siehe Foto). Der Fall zeigt erneut, wie konfliktreich sich das Zusammenleben von Menschen und großen Beutegreifern gestalten kann, und inwiefern der Umgang mit diesen Arten (Bär, Wolf und Luchs in den Alpen) in verschiedenster Hinsicht ernste Herausforderungen bereithalten kann.

Gemeinsam Lösungen finden
Es ist klar, dass ein gemeinsames Vorgehen der verschiedenen alpinen Schutzgebiete, der betroffenen Institutionen und spezialisierten Vereine zu diesem Thema fundamental ist. Diese Arbeit muss in Anbetracht der Tatsache geleistet werden, dass in einem stark bevölkerten Bergmassiv wie den Alpen zum langfristigen Erhalt dieser Arten ein aktives Management der großen Beutegreifer notwendig ist. In diesem Sinn hat ALPARC schon in der Vergangenheit zu diesem Thema innerhalb der Arbeitsgruppe „Große Beutegreifer“  agiert.  ALPARC steht weiterhin zur Verfügung zur Fortsetzung oder Neuaktivierung der Arbeit mit den Schutzgebietsverwaltern, um gemeinsam Lösungen in dieser Problematik zu finden.
Vor mehreren Jahren hat die Alpenkonvention eine „Plattform große Beutegreifer“ geschaffen, um auf der Basis eines integrierten Ansatzes Lösungen für nachhaltiges Management der großen Beutegreifer zu finden. Die Plattform hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Aspekt des Problems in Betracht zu ziehen.

Weitere Informationen: http://www.alpconv.org/fr/organization/groups/wgcarnivores/default.html

Freigegeben in Neuigkeiten der Alpen

 Zur Sicherung des Bestands der großen Beutegreifer in den Alpen und Karpaten wurde vom 2. bis 4. Juli 2009 im Nationalpark Nizke Tatry in der Slowakei das internationale Kolloquium „Große Beutegreifer: Strategien des Managements, der Forschung und der Kommunikation in den Schutzgebieten“ organisiert.

Mehr als 70 SpezialistInnen von Schutzgebieten in den Alpen und Karpaten, Universitäten, NGOs und Ministerien haben sich in Liptovksy Jan / Slowakei getroffen, um komplexe Fragestellungen zu den emblematischen Bergtieren Bär, Wolf und Luchs zu behandeln, welche oft ein Tabu darstellen. 

 Auf allgemeine Präsentationen zur aktuellen Situation in den beiden Massiven folgten Vorträge, in denen die TeilnehmerInnen die Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeiten - vor allem in den Bereichen des Monitorings der Arten, der Migration und der Gesundheitsprobleme - vorstellten. Den Hauptteil des Treffens nahm der Austausch zum Thema Tiermanagement ein, hinsichtlich der Verwaltungspläne, der Kompensierungsmaßnahmen und des Managements von Konflikten zwischen menschlicher Aktivität und diesen Tierarten. Die abschließende Vortragsreihe widmete sich vorrangig der Kommunikation, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Bedeutung einer engen Kooperation zwischen beiden Massiven in diesen Belangen wurde in allen Diskussionen großgeschrieben. Um diese Zusammenarbeit zu festigen wurde der Entschluss gefasst, eine gemeinsame Arbeitsgruppe „Große Beutegreifer“ zwischen ALPARC und CNPA ins Leben zu rufen. Diese Gruppe soll sich treffen, sobald ein Leiter der Arbeitsgruppe seitens der Karpaten nominiert worden ist.

Nach Ausklang des Treffens wurde eine Broschüre über die großen Beutegreifer in den Schutzgebieten der Alpen und Karpaten veröffentlicht. 

 Alpen und Karpaten beherbergen große Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder Wolf – Tierarten, die zum Schutz ihrer Lebensräume auf den Menschen angewiesen sind.

Der Alpen-Karpaten-Korridor ist eine traditionelle Wanderroute dieser Wildtiere. Er verbindet aber nicht nur den Alpenostrand in Österreich mit den Kleinen Karpaten in der Slowakei, er verläuft auch durch eine der wirtschaftlich dynamischsten Regionen Europas – den Raum zwischen Bratislava, Sopron und Wien.

In einem grenzüberschreitenden, durch EU-Mittel unterstützten Projekt wollen daher Naturschutz und Raumplanung, gemeinsam mit Partnern wie Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Jagd oder Tourismus, vor allem aber auch mit den beteiligten Gemeinden konkrete Maßnahmen für die Sicherung der Lebensraumvernetzung definieren und modellhaft umsetzen.

Nach intensiver Vorarbeit wurde das Projekt Mitte Februar offiziell gestartet. Im Rahmen dieses Projekts arbeiten Partner aus Österreich und der Slowakei zusammen. Der Alpen-Karpaten-Korridor unterstützt unter anderem die Ziele der Alpenkonvention und stellt neben der Donau und dem „Grünen Band“ entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ eine bedeutende Wanderroute europäischer Dimension dar.

Link zur offiziellen Projekthomepage:

http://www.alpenkarpatenkorridor.at/

Weitere Informationen zum Projekt:

http://www.wwf.at/de/akk/