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Biodiversität ist das Schlüsselwort der neuen Ausgabe von eco.mont. Wer bis anhin dachte, dass der Schutz der Biodiversität mit Artenschutz gleichzusetzen ist, liegt sicherlich nicht falsch, aber es handelt sich dabei lediglich um die legendäre „Spitze des Eisberges“ eines enorm komplexen Themas. Wissenschaft, Planung und Management haben hier ein sehr großes Aktivitätsfeld um die Biodiversität dank eines integrativen Ansatzes verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und Themen zu schützen. Beginnend bei natürlichen Faktoren wie Habitatevolution in Verbindung mit den verschiedenen Elementen Boden, Vegetation, Fauna, und aquatischem Umfeld, über geomorphologische Phänomene im Zusammenhang mit Lawinen, Erosion und tektonischen Bewegungen, bis hin zu Fragen der Landnutzung, dem Schutz einzelner Arten oder der Akzeptanz von Schutzgebieten und deren letzten „wilden“ Flächen, werden die verschiedensten Themenbereiche behandelt. In diesem Sinne schließt eco.mont eine Lücke, welche bisher von klassischen wissenschaftlichen Magazinen nicht abgedeckt wurde. Die Forschung ist in der Tat eine der offiziellen Aufgaben der meisten Schutzgebiete. Zahlreiche Forschungsprojekte werden in Schutzgebieten umgesetzt, denn viele beschäftigen sich mit der Biodiversität und garantieren mit ihren Methoden und Resultaten ebenso wie mit ihrer oft hoch entwickelten und guten Infrastruktur, Logistik und nicht zu vergessen, den Mitarbeitern vor Ort, eine gute Grundlage für Forschung und insbesondere für Langzeitbeobachtungen. |
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